Firmenwelten-Akademie:

"Wir wollen Unternehmern, Geschäftspartnern und den Selbständigen ein kompetenter Ansprechpartner sein"

Die Firmenwelten Akademie ist die logische Folge der Fragen unserer Kunden in den vergangenen Jahren. Immer wieder geht es um zentrale Informationen und Wissenslücken, die geschlossen werden wollen. Das Programm der Akademie wendet sich an alle Teilnehmer aus der Wirtschaft. Akademie-Leiterin Anne von Holst: "Wir wollen Unternehmern, Geschäftspartnern und allen Selbständigen ein kompetenter Ansprechpartner sein. Deshalb überlassen wir auch nichts dem Zufall. Die Schulungen werden von Fachleuten durchgeführt, die die Materie kennen, die anerkannte Spezialisten auf ihrem Gebiet sind. Die Qualität der Aus-, Fort- und Weiterbildung steht für uns absolut im Vordergrund".

Die Akademie-Leiterin ist diplomierte Pädagogin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung: "Wir bieten praxisrelevante Konzepte und Handlungsempfehlungen auf der Basis wissenschaftlicher Forschung an. Firmengründer, Unternehmer, Entscheidungsträger und Multiplikatoren erhalten durch Trainings, Seminare und individuelle Begleitung innovative und sofort nutzbare Impulse für ihr professionelles Handeln".

Die Aufgabenstellung der Firmenwelten Akademie

Wenn es uns gelingt, die Chancen für Unternehmer in Europa aufzuzeigen, haben wir unsere Aufgabe erfüllt

Am Anfang war die Frage: Wie akademisch darf eine Akademie sein? Die Antwort war bei uns schnell gefunden. Die Regeln, die heute für Unternehmen aufgestellt sind, umfassen ganze Bibliotheken. Unternehmer wollen etwas unternehmen. Die wenigsten kümmern sich also um das zentrale Studium jener Regeln, die für sie kaum verständlich sind. Und wenn wir ehrlich sind, dann ist es auch für Pragmatiker, die damit täglich zu tun haben, schwer, sich in dem Dickicht zurecht zu finden und mehr noch als das: zwischen Allgemeingültigkeit und individueller Entscheidung (beispielsweise bei Richtern) die Argumente zu finden, die wichtig sind für die Tagesarbeit. Wir stellen täglich fest, dass die Ansprüche der Rechtsordnung denen eines Unternehmers oft diametral entgegen steht, ohne dass überhaupt ein Unrechtsbewusstsein existiert.

Die Vermittlung von Wissen, der Informationstransport, ist deshalb besonders wichtig. Natürlich ist das Argument zutreffend, dass beispielsweise Industrie- und Handelskammern, nur um exemplarisch ein Beispiel zu nennen, tatsächlich die Aufgabe haben, solches Wissen zu vermitteln. Zumal der Unternehmer dafür ja auch noch den Jahresbeitrag zu bezahlen hat. Tatsächlich aber wird gerne das vermittelt, was politisch als korrekt erachtet wird. Eine ausländische Firmenform ist das schon aus protektionistischen Gründen kaum.

Das europäische Ausland ist da viel entspannter. Da wird eine Unternehmensform nach ihrer Einsatzmöglichkeit, Flexibilität und ihrem ordnungspolitischem Umfeld klassifiziert. Wohl auch deshalb kommen die deutschen Firmenformen im europäischen Ausland nicht zum Zug.

Die Firmenwelten Akademie vermittelt Wissen unverkrampft. Ohne politisches Kalkül. Wir stellen das Angebot in den Raum und lassen kluge Köpfe und solche, die es werden wollen, darüber diskutieren. Die Firmenwelten Akademie ist ein Forum freier Bürger und freier Unternehmer, die alle Chancen, die es in dieser Welt gibt, kennenlernen wollen.

Wenn es uns gelingt, diese Chancen anzuzeigen, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

Wie deutsche Standards für eine Auslandsfirma gelten können:

Warum Firmenwelten bei der englischen Limited deutsche Ordnung garantiert wissen will

Der Begriff „Limited“ ist die abgekürzte Bezeichnung für “Private Limited Company by shares” und wird in Deutschland als ausländische Firmenform als selbständige oder unselbständige Zweigniederlassung seit einigen Jahren als Alternative zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) eingesetzt.

Seit der Europäische Gerichtshof im November 2002 den Weg für die Anerkennung der Rechts- und Parteifähigkeit der Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland frei gemacht hat, wurden mehr als 50.000 Limiteds durch deutsche Unternehmer gegründet. Im Oktober 2007 waren davon jedoch nur knapp über 15.000 in den deutschen Handelsregistern eingetragen. Die Eintragung der Limiteds in das deutsche Handelsregister ist für eine Geschäftsführung in Deutschland nach Paragraf 13e HGB (Handelsgesetzbuch) notwendig.

Allein aus diesen gesetzlichen Vorgaben ergibt sich, dass annähernd 35.000 Limiteds in Deutschland ohne die vorbeschriebene rechtliche Basis geführt werden. Diese Dunkelziffer wird auch nicht wesentlich durch die Tatsache erhellt, dass von den annähernd 35.000 Limiteds ein Anteil als „Vorratsgesellschaften“ gegründet wurden, die weder in England noch in Deutschland aktiv sind.

Eine mehr als zehnmonatige Untersuchung bei Betreibern von Limiteds in Deutschland 2007 und 2008 hat ergeben, dass neben bewussten Vorsatzhandlungen Unkenntnis über eine ausländische Firmenform zu Problemen führt, die eigentlich zu umgehen wären, wenn man entsprechende Zertifizierungen, Schulungen, Fort- und Weiterbildungen für Limitedbetreiber anböte.

Die hierfür nächstliegenden Dienstleister (Gründungsagenturen, Rechtsanwälte und Steuerberater) erfüllen diese Aufgabe oftmals schon deshalb nicht, weil sie selbst über die entsprechenden Kenntnisse nicht verfügen oder beauftragt sind, protektionistisch ausschließlich die deutschen Firmenformen zu fördern, was in einem sich ständig veränderten Europa anachronistisch ist. Hier sind insbesondere Notare angesprochen, deren Aufgabe es wäre, entsprechend zu beraten, was sie in der Regel wegen tatsächlicher oder vermeintlicher Haftungsgründe nicht tun.

Was bleibt, ist ein breites Vakuum, das sich bundesweit weiter ausbreitet. Wenn ordnungspolitische Mechanismen nicht greifen, entstehen nachhaltige rechtliche und volkswirtschaftliche Probleme:
·    Unwirksame Verträge
·    Haftungsausschlüsse
·    Forderungsausfälle
·    Insolvenzen

Und daraus folgend: Diskreditierung einer international anerkannten ausländischen Firmenform, die tatsächlich, im Vergleich mit anderen europäischen Unternehmensformen, aufgrund ihrer strikten Deregulierung zu den modernsten in der Welt gehört.

Eine korrekt durchgeführte Gründung einer Limited setzt somit den Grundstein, um beschriebenen Problemen vorzubeugen. Diese Grundkenntnisse sind dringend nötig, um nicht in die Fallstricke von Neppern, Schleppern und Bauernfängern zu geraten. Vor allem im Internet sind mehr als hundert Anbieter zu finden, die die Gründung einer Limited gegen Entgelt vermitteln und übernehmen. Die Preise reichen von 1 bis 4.000 Euro, wobei nicht einmal ersichtlich ist, welche Leistungen für welches Geld erbracht werden. Besonders fatal ist, dass nicht Klasse, sondern Masse den Markt regiert.

Für diese Gründungsagenturen, die sowohl von England als auch von Deutschland aus arbeiten, gibt es keine Kontrollmechanismen – weder für ihre Kunden noch für Ordnungsorgane. Es ist auch für Fachleute, die täglich mit Gründungen von Limiteds und Gründungsagenturen arbeiten, schlichtweg unmöglich, einen Überblick über tatsächliche Leistungen und Preise zu finden. Schlimmer noch: Es gibt keinerlei Qualitätsmanagement, mit Qualität wird auch nicht argumentiert.

In der Firmenwelten Akademie® werden die Gründungsvoraussetzungen auf personeller und rechtlicher Ebene dargestellt sowie ein Handlungsleitfaden aufgezeigt, die für eine ordentlich gegründete und dadurch korrekt eingetragene Limited vonnöten sind. Es werden Wege zu einem Qualitätsmanagement und einer Qualitätssicherheit aufgezeigt, die die Basis für hochwertige Arbeit an dem Produkt Unternehmensgründung bilden soll.

Ihr direkter Kontakt zu unseren Beratern: 05203/918769-0




Schulungsprogramm:

Keine Frage darf offen bleiben

Das Schulungsprogramm der Firmenwelten Akademie beinhaltet alle relevanten rechtlichen, organisatorischen und steuerlichen Fragen einer Unternehmung. Natürlich nimmt die englische Limited einen besonderen Platz ein. Nicht nur, weil sie die erfolgreichste ausländische Firmenform in Deutschland ist. Kaum eine Unternehmensform ist und wird in der öffentlichen Meinung so kontrovers behandelt. Dabei darf die Limited als flexibelste, deregulierteste und cleverste Firmenform in Europa angesehen werden. Das Schulungsprogramm der Firmenwelten Akademie befasst sich u.a. mit folgenden Schwerpunktthemen rund um die Limited:

Voraussetzungen zur Gründung einer Limited


Rechtliche Grundlagen einer englischen Körperschaft auf deutschem Boden

Körperschaften über alle Grenzen hinweg: Die deutsch-englische Lösung

Gründungsablauf einer Limited nach der PAS 1079

Die Organe der Limited

Pflichten und Haftung des Directors nach englischem und deutschem Recht

Die Beendigung der Tätigkeit als Director

Aufgaben und Pflichten des Company Secretary nach der Novelle des Companies Act

Publizitätspflichten der Limited in England und Deutschland

Grundstücks- und Anlagegeschäfte mit der Limited

Der Gerichtsstand der Limited und seine Folgen

Verlagerung der Zweigniederlassung

Die Löschung der Limited

Wie eine Limited steuerlich behandelt wird

Die Buchführung der Limited in England und Deutschland

Die Buchhaltung der Limited in Deutschland

Die Limited in der Krise und mögliche Folgen einer Insolvenz in Deutschland